Schweizer sagen mit 54 Prozent Nein

Source: www.20min.ch

Die Initiative der Grünen ist am Ständemehr gescheitert. 18 Kantone lehnen sie ab. Die Stimmbeteiligung beträgt 44,8 Prozent. Die Abstimmung im Ticker.

16:58 CH
Die SVP ist erfreut, dass sich das Volk gegen ein «undurchdachtes und überhastetes Technologieverbot ausgesprochen hat». Nun konzentriert sie sich auf das Referendum gegen das «ruinöse Energiegesetz».

Das Energiegesetz gehe weit über die Frage der Stromversorgung der Schweiz hinaus. Der gesamte Energieverbrauch solle verstaatlicht und reguliert werden. «Das Energiegesetz legt fest, dass der Energieverbrauch von uns allen durch massive Verteuerung von Heizöl, Benzin, Diesel und Gas bis im Jahr 2035 um 43 Prozent gesenkt werden soll», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Teure neue Vorschriften bei Um- und Neubauten und Investitionen seien die Folgen. «Das neue Energiegesetz kostet rund 200 Milliarden Franken.»

16:49 CH
Die AKW-Betreiber sind erleichtert über das Nein zur Atomausstiegsinitiative. Die BKW, die das AKW Mühleberg betreibt, wird ihr geordnetes Stilllegungsprojekt per 2019 «wie geplant weiterführen».

Die Axpo, deren AKW Beznau I und II bei einer Annahme der Initiative im nächsten Jahr hätten abgestellt werden müssen, nimmt das Resultat der Volksabstimmung zur Kenntnis. «Für die sichere Stromversorgung der Schweiz ist das ein sehr guter Entscheid», hiess es auf Anfrage.

Alpiq, die als Aktionärin an den beiden Atomkraftwerken Gösgen und Leibstadt beteiligt ist, begrüsst das Nein aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Ein langfristiger Weiterbetrieb sei die am wenigsten schädliche Variante, wie Alpiq auf Anfrage mitteilte.

Quelle: 20min.ch

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